San-Blas-Canirtupo-Island

Neel 51 – GFK-Verstärkung für die Atlantiküberquerung

Ausgangslage und Problemstellung

Die Neel 51 kam frisch aus der Werft in Frankreich. Leider zeigten sich schon nach der Überführung nach Deutschland schwerwiegende Probleme in der Rumpf-Deck Verbindung. Durch den lateralen Zug der Großschot hatte sich die Verklemmung gelöst und der Beschlag für die Großschot war aus dem Deck gerissen. Es drohten noch weitere Verbindungen zu bersten und so die ersehnte Überquerung des Atlantiks unsicher zu machen. Nach einer initialen Analyse wurde klar, dass auch die Ruderaufhängung zu löse und leicht gebaut war. Bei größerem Druck, z.B. durch die Wellen auf dem Atlantik drohte die Steuermimik aus dem Rumpf zu reissen.

Herangehensweise:

Wir entwickelten zusammen mit dem Kunden ein individuelles Sicherheitskonzept. Auf dieser Basis stellten wir passgenaue GFK-Winkel in Einzelfertigung für das Schiff her und verklebten diese im Rumpf. In dem Zuge wurde klar, dass auch noch mehr Stauraum im Maschinenraum gewünscht war, hier fertigten wir einen einfachen Schrank in Leichtbauweise. Außerdem befestigten wir eine massive Edelstahlplatte achten am Steuerbord Schwimmer um daran im Ernstfall einen Treibanker befestigen zu können.

Ergebnis:

Der Kunde konnte nach ca. 1 Monat Werftzeit unser Gelände wieder verlassen und mit einem guten Gefühl auf seine Atlantiküberquerung starten. Auf dem Weg haben alle Verbindungen gut gehalten, den Treibanker hat er nicht gebraucht uns dafür aber das schöne Bild aus der Karibik geschickt.

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